Lebensmittel und Enzymmangel

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Lebensmittelunverträglichkeit - was bedeutet das eigentlich genau?

Lebensmittel versorgen uns mit allen Nährstoffen, die wir zum Leben brauchen: Das sind im Wesentlichen Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings können bestimmte Bestandteile aus der Nahrung oder ihre Abbauprodukte bei manchen Menschen zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Hautausschlägen mit Juckreiz oder Müdigkeit führen. Man spricht dann von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Nahrungsmittelintoleranz. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Lebensmittelallergie, bei der der Körper fälschlicherweise Nahrungsbestandteile als „feindlich“ einstuft und bekämpft.

Wie entsteht eine Lebensmittelunverträglichkeit?

Die Ursache für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit: Dem Körper fehlen die notwendigen Werkzeuge, um die Bestandteile aus der Nahrung zu verwerten. 

Diese Werkzeuge heißen Enzyme. Sie erfüllen in unserem Körper grundlegende Funktionen. Zum Beispiel zerlegen sie große Nährstoffe in kleine Häppchen, schützen den Organismus vor schädlichen Stoffen, heilen Wunden und vieles mehr.

Doch vielen Menschen fehlen einzelne dieser Werkzeuge: Sie leiden unter einem Enzymmangel. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Veränderter Lebensstil unserer heutigen Gesellschaft, neue Ernährungsgewohnheiten und andere äußere Einflüsse können den Mangel an bestimmten Enzymen zu Tage fördern. Das kann sich dann in Form einer Lebensmittelunverträglichkeit äußern.

Was sind die häufigsten Unverträglichkeiten?

  • Jeder Vierte in Deutschland verträgt Bestandteile aus der Milch nicht gut und leidet unter Laktoseintoleranz.
  • 5-7% der deutschen Bevölkerung hat Schwierigkeiten, Fruchtzucker (zum Beispiel aus Obst) zu verdauen; Ärzte sprechen dann von einer Fruktosemalabsorption.
  • Bis zu 3 Prozent der Deutschen können den Stoff Histamin nicht verarbeiten. Sie leiden unter Histaminunverträglichkeit

Wie macht sich eine Lebensmittelunverträglichkeit bemerkbar?

Die Unverträglichkeit einzelner Nahrungsmittel kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen. Die häufigsten Symptome sind Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen, Kopfschmerzen, Hautausschläge (oft verbunden mit Juckreiz), Schwindelgefühle oder allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelallergie - wo ist der Unterschied?

Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit ist der Organismus nicht in der Lage, bestimmte Bestandteile aus der Nahrung zu verwerten. Im Gegensatz dazu sind bei einer Lebensmittelallergie sind die natürlichen Abwehrkräfte durcheinander geraten. Durch eine Fehlfunktion werden bestimmte Bestandteile der Nahrung fälschlicherweise als „Krankheitserreger“ identifiziert. Das Immunsystem bekämpft diese Stoffe in einer Immunreaktion, die sich in verschiedenen Symptomen bemerkbar machen kann.

Eine Lebensmittelallergie kann durch entsprechende Antikörpertests festgestellt werden.

Typische Symptome bei einer Lebensmittelallergie:

  • Tränende Augen, laufende Nase durch Anschwellen der Schleimhäute
  • Atemnot
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwindel
  • Hautauschläge mit Juckreiz
  • u.v.m.

Wie häufig sind Lebensmittelallergien?

Lebensmittelallergien werden häufig bei Kindern unter 6 Jahren diagnostiziert. Aber es können sich auch in späteren Lebensalter allergische Reaktionen gegen bestimmte Nahrungsmittel bilden. Insgesamt leben 1 bis 2,4 Prozent der Erwachsenen mit einer Lebensmittelallergie und 6 bis 7 Prozent der Kinder.

Eine Lebensmittelunverträglichkeit kann jederzeit auftreten, oft entwickelt sie sich erst im Laufe des Lebens. Die Beschwerden sind oft abhängig von der Dosis. Das bedeutet: Meistens können kleinere Mengen des betreffenden Lebensmittels problemlos gegessen werden. Symptome treten nach dem Verzehr größeren Mengen und oftmals erst nach einer gewissen Zeitspanne auf.

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