Die Verdauung beginnt bereits im Mund. Nicht ohne Grund gibt es den Spruch, gut gekaut ist halb verdaut. Durch Kaubewegungen wird der Speichelfluss angeregt und die Zähne zerkleinern die Nahrung, um so den Geschmack der Speisen zu entfalten, bevor die Mahlzeit über die Speiseröhre in den Magen gelangt. Während Magensaft hier dafür sorgt, dass die Nahrung in ihre kleinsten Bestandteile zersetzt wird, ist der Darm für die Spaltung und Aufnahme der Nährstoffe zuständig. Gerät unser hochkomplexer Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht, drohen Verdauungsprobleme.

Verdauungsprobleme: Ursachen & Symptome

Von Verdauungsproblemen spricht man, wenn unser Verdauungstrakt nicht richtig arbeitet. Blähungen oder Verstopfung, Durchfall oder Schmerzen sind einige der häufigen Symptome bei Verdauungsproblemen.

Es ist nicht immer einfach, die Ursache für diese Störungen zu identifizieren. Oft stehen Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit unserer Ernährung, aber auch Stress oder chronische Krankheiten bringen die Verdauung aus dem Gleichgewicht. Geht es unserer Verdauung nicht gut, lässt der Magen-Darm-Trakt das oftmals den ganzen Körper spüren: Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Hautausschlag können Hand in Hand mit einer schlechten Verdauung gehen.

Auch Lebensmittelunverträglichkeiten spielen eine Rolle: So kann beispielsweise eine gestörte Verstoffwechslung bestimmter Enzyme oder Proteine – wie Histamin, Laktose oder auch Eiweiß – Verdauungsprobleme auslösen. Um unangenehme Beschwerden erst gar nicht aufkommen zu lassen, gilt es dann, die Auslöser strikt zu vermeiden.

Ernährung und Verdauung

Generell sollten Sie bei einer Neigung zu Verdauungsproblemen auf Speisen verzichten, die die Verdauung überstrapazieren oder ins Stocken bringen können. Hierbei ist nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern auch deren Zubereitung zu beachten. So versteht man unter leicht verdaulicher Kost beispielsweise Schonkost oder ballaststoffreiche und probiotische Lebensmittel. Idealerweise bereiten Sie diese ohne zusätzliches Fett oder Öl zu und entscheiden sich stattdessen für das Garen oder Dämpfen. Außerdem ist es ratsam, anstelle von großen Portionen lieber mehrmals über den Tag verteilt lediglich kleine Mengen auf den Teller zu bringen.